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25.09.2015

Fremdsprachen: Alles zu seiner Zeit
Die große Mehrheit der Eltern hält Fremdsprachenunterricht im Vorschulalter für verfrüht. Das zeigt die EX-word Studie von CASIO.

Norderstedt, 25. September 2015. Wann sollten Kinder anfangen, Fremdsprachen zu erlernen? Pädagogen und Linguisten geben unterschiedliche Empfehlungen. CASIO, Anbieter der elektronischen Wörterbücher EX-word, hat eine forsa-Umfrage durchgeführt und diejenigen befragt, die mit Kindern leben. CASIO veröffentlicht die Ergebnisse anlässlich des Europäischen Tages der Sprachen am 26. September 2015. Befragt wurden bundesweit 1.000 Menschen im Alter ab 14 Jahren.

Fremdsprachenunterricht erst ab Grundschule
Die repräsentative EX-word Studie von CASIO zeigt: Eine große Mehrheit von 78 Prozent der Befragten mit Kindern im eigenen Haushalt findet es ausreichend, wenn Fremdsprachen erst ab der Grundschule unterrichtet werden und nicht schon im Vorschulalter. 60 Prozent befürworten einen Start in der Grundschule, also in Klasse 1 bis 4, 18 Prozent würden sogar bis zur fünften Klasse warten. Dagegen meinen kinderlose Befragte deutlich häufiger, Sprachunterricht sollte schon im Vorschulalter beginnen: 32 Prozent der Befragten ohne Kinder sagten das gegenüber nur 20 Prozent mit Kindern. Insgesamt war weniger als ein Drittel (29 Prozent) dieser Auffassung.

Menschen ohne Fremdsprachenkenntnisse plädieren für einen frühen Einstieg
Befragte, die selbst gar keine Fremdsprachenkenntnisse vorzuweisen haben, befürworten den frühen Fremdsprachenunterricht viel eher: 43 Prozent von ihnen sprechen sich dafür aus, dass Kinder schon vor der Grundschule mit dem Fremdsprachenunterricht starten sollten. Vermutlich wünschen sie sich, dass die heutigen Kinder ohne ein solches Defizit an Fremdsprachenkenntnissen aufwachsen. Befragte, die mehrere Fremdsprachen beherrschen, sind dagegen entspannter: Nur 31 Prozent sagen, dass Kinder schon vor der Grundschule mit dem Fremdsprachenlernen beginnen sollten.

Deutliche Mehrheit für mehrsprachige Kompetenz
Insgesamt ist die deutliche Mehrheit (73 Prozent) dafür, dass Kinder in der Schule mehrere Fremdsprachen lernen sollten: 57 Prozent halten zwei Fremdsprachen für angemessen und weitere 14 Prozent plädieren für drei. Nur 23 Prozent glauben, es sei ausreichend, wenn Kinder in der Schule nur eine Fremdsprache lernen. Diese Einschätzung hängt stark vom Bildungsgrad ab: Vor allem Befragte mit Abitur oder Hochschulabschluss sprechen sich für mehrere Fremdsprachen aus.


Weitere Informationen und die vollständige EX-word Studie zum Download unter:
http://www.ex-word.de/de/lehrer/studien/

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Dirk Herzog
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