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15.02.2012

Erwünscht und effektiv: Digitale Medien im Unterricht
Laut einer forsa-Umfrage wünschen sich fast alle Deutschen digitale Medien im Klassenzimmer. Speziell für elektronische Wörterbücher belegt eine wissenschaftliche Vergleichsstudie, dass Schüler damit besser lernen.

Norderstedt, 9. Februar 2012. 93 Prozent der Deutschen finden es wichtig, dass im Schulunterricht digitale Medien zum Einsatz kommen. Das ergab eine repräsentative forsa-Umfrage im Auftrag des Elektronikherstellers CASIO. Eltern sprechen sich sogar zu 96 Prozent für Medien wie Computer, Whiteboards und elektronische Wörterbücher im Unterricht aus. Besonders hoch ist die Zustimmung unter jungen Eltern und Erwachsenen (30 bis 44 Jahre) und bei Jugendlichen (14 bis 29 Jahre). In vielen Fällen lernen Schüler mit digitalen Medien besser als mit analogen. Für elektronische Wörterbücher ist das jetzt auch wissenschaftlich bewiesen: Im Auftrag von CASIO hat ein interdisziplinäres Wissenschaftlerteam der Universität Osnabrück Klassen, die mit elektronischen Wörterbüchern arbeiteten, mit Klassen verglichen, die mit gedruckten Wörterbüchern lernten. Das Ergebnis fiel eindeutig aus: Schüler, die nach einer angemessenen Einführung mit elektronischen Wörterbüchern arbeiteten, erzielten größere Lernerfolge und waren motivierter. Zum Beispiel benutzen die Jugendlichen, die mit den elektronischen Wörterbüchern EX-word lernen, Kollokationen korrekter. "Wer diese feststehenden Wortkombinationen richtig verwenden kann, zeigt, dass er die Fremdsprache wirklich beherrscht", erläutert Projektleiterin Dr. habil. Petra Ludewig. Während man im Deutschen zum Beispiel eine Rede "hält", heißt es auf Englisch "to give a speech" oder "to make a speech".

Das Ergebnis der Wörterbuchstudie wird besonders die Jugendlichen, aber auch ihre Mütter freuen. In der forsa-Umfrage gaben 64 Prozent der 14 bis 29 Jährigen und 57 Prozent der Frauen zu Protokoll, sie befürworteten digitale Medien nur, wenn dadurch tatsächlich bessere Lernerfolge erzielt werden. Männer machten diese Einschränkung nur zu 48 Prozent und befürworteten den Einsatz zu 48 Prozent ohne Einschränkung. "Medien sind kein Selbstzweck", kommentiert Ruth von Borck aus dem CASIO Educational Team. "Es muss klar sein, welchen Nutzen der Einsatz moderner Lehrmittel bringt." Das leistet die Studie jetzt zumindest für elektronische Wörterbücher.

Auf der diesjährigen pädagogischen Fachmesse didacta stellt CASIO die detaillierten Studienergebnisse erstmals dem Fachpublikum vor.

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